Ziele im Ort

Kirche zur Kreuzerhöhung (ca. 50m)

Die Pfarre bestand bereits im Mittelalter. 1419 wurde die Kirche erstmals urkundlich erwähnt. Der heutige Bau stammt aus dem 18. Jahrhundert. 1826 erfolgte eine Restaurierung. Im Jahr 1928 wurde die Kirche erweitert, 1956 restauriert und 1973/74 neuerlich erweitert und umgebaut.

Vom barocken Bestand sind die einschiffige Saalkirche mit dem gleich breiten Chor und 5/8-Schluss erhalten. Auch der vorgebaute Westturm mit einem Steinpyramidenhelm stammt aus dieser Phase. Das Kirchenschiff hat vier Joche mit Tonnengewölben und Stichkappen zwischen Gurten, die auf Pilastern ruhen. Die dreiachsige Empore ruht auf einem Kreuzgratgewölbe. An der vorgebauchtetn Brüstung ist die Inschrift „Ren. 1826, Rest. 1956“ zu lesen. Das Kappengewölbe zwischen geknickten Gurtbögen in der Apsis ruht auf Pilastern. 1928 erfolgte der Anbau von zwei kreuzgratgewölbten, vierjochigen Seitenschiffen – das nördliche ist durch eine Apsis nach Westen verlängert – sowie zwei Sakristeien am Chor. 1973 wurde die Kirche an der Nordseite mit einem Anbau mit hohem Rundgiebel erweitert. Das Mosaik im Giebel stammt von Anton Lehmden. Weiters wurden die Sakristeien zu den Seitenschiffen hin geöffnet. Die Hauptpilaster wurden durch dünne Betonstützen unterfangen.

Kirche Deutschkreutz
Schloss Deutschkreutz

Das 1625 erbaute prächtige Renaissance Schloss, seit 1971 als “Kulturgut im Sinne der Haager Konvention” denkmalgeschützt, wurde 1966 vom Künstler Anton Lehmden erworben und bis zu dessen Tod 2018 von ihm restauriert, es präsentiert sich heute in neuem Glanz.

Schloss Deutschkreutz im mittleren Burgenland, wurde 1625 von Graf Paul Nadasdy im Stil der italienischen Renaissance erbaut und liegt nur 15 km von der ungarischen Stadt Sopron entfernt.

Die Anlage des Schlosses ist eine für das Grenzland typische Kombination, eine Verbindung von Herrensitz, Kastell und Wirtschaftshof. Die vier Flügel bilden eine zweigeschossige Anlage um einen rechteckigen Arkadenhof und vier niedrige mit Zeltdächern gedeckte Ecktürme springen leicht in einen ehemaligen Wassergraben vor.

1966 erwarb der Künstler Anton Lehmden das damals desolate Schloss und war seither und bis zu seinem Tod 2018 mit dessen Instandsetzung und Renovierung beschäftigt.

Er schuf sich hier nicht nur sein Künstlerrefugium sondern auch auf über 800m² Ausstellungsfläche das Lehmden Museum, das einen Gesamteinblick über sein künstlerisches Schaffen gibt.

Das Haus, in dem Carl Goldmark die Jahre 1834 bis 1844 verbrachte, beheimatet das Goldmark Museum, und ist dem Leben und Wirken Carl Goldmarks gewidmet.

Karl Goldmark (* 18. Mai 1830 in Keszthely, Königreich Ungarn im Kaisertum Österreich; † 2. Jänner 1915 in Wien) war ein ungarisch-österreichischer Komponist, Musiklehrer und Geiger. Sein Vorname wird nach der bis 1901/1902 gültigen Schreibung häufig Carl geschrieben.

Goldmark war zu Ende des 19. Jahrhunderts, in seinen späteren Jahren, ein sehr populärer Komponist, der mit Superlativen überhäuft wurde. Jean Sibelius, zeitweiliger Schüler von Goldmark ab 1890, schrieb 1892, dass er in Wien einen außerordentlichen Ruf habe und man vielerorts beneidet würde, sein Schüler zu sein. Julius Korngold, Nachfolger von Eduard Hanslick, sprach vom „Goldmark-Kultus“. Karl Kraus bescheinigte ihm, seit Richard Wagners Tod der größte lebende Musikdramatiker zu sein. Er wurde nach Brahms‘ Tod gewissermaßen als der letzte Exponent des sich verlierenden spätromantischen Zeitalters angesehen, wobei die ungarische Musikwelt ihn als „Nationalkomponisten“ bis heute mit größerer Aufmerksamkeit bedacht hat.

Sein bekanntestes Werk ist die 1875 uraufgeführte Oper Die Königin von Saba, mit der er über Nacht berühmt wurde. Ihr opulentes Klangbild wurde damals als Gegenstück zu Hans Makarts Monumentalgemälden gesehen.

Goldmark Museum
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